ANNAHWELT
GLÜCKLICH WIE EIN KIND SEIN, DER WELT INS GESICHT LÄCHELN
     
GÄSTEBUCH / GUESTBOOK :
             
                 
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Donnerstag 23 Feb 2012 00:19:28 CET
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Einträge gesamt:4
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Name Kommentare
4 kai
http://www.goolive.de/schatzsuche197093
IP: 77.20.6.17

Montag 21 Mär 2011 10:22:20 CET
nette grüsse
3 Moritz
stopkids@t-online.de
http://www.stopkidsmagazin.de
Location: Deutschland
IP: 217.227.235.112

Montag 10 Mai 2010 07:18:39 CEST
Eine schöne Seite. Besonders die Bilder gefallen mir.

LG Moritz
2 Christitan
info@gedankenranken.de
http://www.gedankenranken.de
Location: Remscheid
IP: 80.130.57.78

Freitag 2 Apr 2010 11:28:43 CEST
Frohe Ostern und schöne Feiertage

wünscht

Christitan

webmaster

www.gedankenranken.de

henny hatchy crew
1 Karlheinz Schudt
peronnik@freenet.de
http://www.maerchen-zentrum.de
Location: -
IP: 84.135.64.36

Freitag 17 Okt 2008 19:40:41 CEST
Guten Tag!



Unter dem Begriff „Märchen“ fand ich Ihre schöne Seite.



Vor einiger Zeit kam mir bedingt durch meine berufliche Tätigkeit als Märchenerzähler, Ausbilder und Publizist folgendes asisatisches Lehrgeschichten-Motiv in die Hand, aus dem ich nun folgende Geschichte zauberte, die, wie alle echten Märchen und Lehrgeschichten (ohne viel verstandesmäßig erklären zu müssen) den Weg direkt ins Herz gehen, damit dort ihre enthaltenen Weisheiten wie Samen aufgehen können und die ich nun Ihnen und Ihren LeserInnen schenken möchte:





Der Himmel stürzt ein



Ein großer Samurai hatte über die Jahre hinweg in unzähligen Kriegen schon viele Kämpfe für seinen Herren gewonnen. Nun aber verlor er seinen ersten Kampf. Gedemütigt, voller Zorn gegen sich selbst und den Rest der Welt, wollte er seinem nun nichtswürdigen Leben ein Ende bereiten. Er ritt die staubige Landstraße entlang, darüber nachsinnend, wie er sich nun am grausamsten und auffälligsten ins Jenseits befördern könnte.



Plötzlich lag vor ihm auf der Straße ein kleiner Spatz auf dem Rücken und streckte seine beiden Füßchen zum Himmel.

Der Samurai, in seinem Denken gestört, hielt an und schrie den Spatz an: "Geh mir aus dem Weg, du nichtswürdiges Federvieh!" Der Spatz aber entgegnete ganz keck: "Nein, das werde ich nicht tun. Ich habe eine große Aufgabe zu verrichten." Der Samurai, ganz überrascht und erstaunt über die selbstbewußte Antwort des Spatzen, stieg von seinem Pferd ab, beugte sich zu dem Spatzen hinunter und sprach: "Sage mir, was ist denn so wichtig, daß du mir den Weg nicht freimachen willst?" "Oh", sagte der Spatz, "man hat mir gesagt, daß heute der Himmel auf die Erde fallen wird, und da liege ich nun, um ihn mit meinen Füßen aufzufangen."



Als dies der Samurai hörte, da fing er an zu lachen und konnte beinahe nicht mehr aufhören. Und er rief prustend:

"Was, du kleines Federknäuelchen willst mit Deinen dürren Beinchen den Himmel auffangen?" Der kleine Spatz erwiderte ganz ruhig und klar: "Tja, man tut was man kann!"



Nach einem asiatischen Lehrgeschichten-Motiv von Karlheinz Schudt





Einen schönen Tag noch!

Karlheinz Schudt