Es gab so viele Fragen, die noch zu klären waren. Das Stück Papyrus mit den Hieroglyphen lag auf dem Schreibtisch und beschäftigte meine Gedanken.Wie kann ich es entziffern, fragte ich mich. Selbstverständlich könnte ich einen Ägyptologen nachfragen.....
"oder eine Rosenkatze", hörte ich daneben eine lustige Stimme.
Ich drehte mich um und da saß türkis blaue Rosenkatze und lächelte mich an.
"Es stimmt", bestätigte ich, "es wäre sehr hilfreich für mich".
"Das stimmt", bestätigte die Rosenkatze und wartete ruhig.
"Kannst du mir bitte bei der Übersetzung des Textes behilflich sein?", fragte ich.
"So erspare ich dir viel Ärger", entgegnete die Rosenkatze.
"Wieso?", fragte ich wohl wissend, dass sie Recht hatte.
"Derartige Texte sind für die Wissenschaftler interessant weil sie hätten mehr über die Zeitverschiebung erfahren, wie es derzeitige Situation erlaubt", erklärte ruhig die Rosenkatze.
"Wie derzeitige Situation erlaubt?", fragte ich erstaunt.
"Alles was die Wissenschaftler nicht messen können, existiert nicht", meinte belustigt die Rosenkatze.
"Es stimmt", bestätigte ich "erst die geeignete Messinstrumente weisen nach, was die schon Nichtwissenschaftler lange wissen und bereits erfolgreich angewendet hatten"
"In dem Papyrus geht es um ältere Sprache als die bekannten Hieroglyphen aus Ägypten. Es ist eine ursprüngliche Sprache, einer an Bilder basierten Sprache. Wie du bestimmt weiß, die Bilder bilden Grundlage für die ersten Schriftzeichen.
Der Text ist eigentlich jedem Kind auf dem Helix Trabanten bekannt. Es lautet wie folgt:
"Die Zeit ist nicht die Zeit, wenn es keine Zeit gibt.
Die Zeit ist eine Zeit, wenn die Zeit da ist.
Benutze dein Schlüssel um die Tür zu der Zwischenzeit zu öffnen.
Von da an kannst du weitergehen."
"Ich verstehe", sagte ich.
"Diesen Text wird dann mit dem Schlüssel gelesen und diese Aufgabe muss jeder ohne Hilfe bewältigen", meinte die Rosenkatze.
"Ich verstehe", meinte ich, "aber der Schlüssel"
"Der Schlüssel ist ein Wortschlüssel", meinte die Rosenkatze." Schlüssel aus deiner Zeit wie die Türschlüssel funktionieren ohne Worte und jeder, der den Schlüssel hat, kann auch diesen benutzen. Für die Zeitreisen gibt es den eignen, persönlichen Schlüssel."
"Was passiert wenn jemand mein Schlüsselwort klaut und versucht mit dem Schlüssel Zeitreisen zu unternehmen?", fragte ich.
"Du hast richtig festgestellt, dass es dein Schlüsselwort ist und dieser ist für fremde Person unbrauchbar. Dein Schlüsselwort ist so genauso wie die persönlichen Uhren, die nur mit eigenen Biorythmus funktionieren", erklärte die Rosenkatze.
"Somit kann ich mein Schlüsselwort und den Schlüssel liegen lassen und keiner kann diese benutzen?", fragte ich erstaunt.
"Genauso ist es", bestätigte die Rosenkatze.
"Das nenne ich absolute Sicherheit", sagte ich.
"Was erwartest du denn?", fragte mich belustigt die Rosenkatze." Die Zeitreisende könnten so viel in der Welt verändern. Es reicht schon, dass diese Kontakt zu ungeeigneten Personen aufnehmen oder sogar ihr Wissen über die zeitreisen weitergeben".
"Warum ich?" fragte ich. "Ich könnte auch im Prinzip vieles falsch machen".
Die Rosenkatze schaute mich an, lächelte und schwieg eine Weile.
"Ich werde dir nicht schmeicheln", sagte sie und dann ergänzte vergnügt "Du hast bist jetzt kein Schlüsselwort gefunden. Wichtig dabei ist, dass es nur dir bekannt ist.Es ist dein persönliches Geheimnis" und lächelte mich wissend an.
"Du hast doch vor Kurzem behauptet, dass es gar nicht notwendig wäre das Schlüsselwort sorgfältig zu behandeln", sagte ich leicht erstaunt.
"Ich meinte nur, dass es so gesichert ist, dass es nicht möglich wäre anderer Person es zu benutzen, allerdings warum solltest du dein Schlüsselwort liegen lassen?", fragte mich Rosenkatze leicht erstaunt.
"Das stimmt", bestätigte die unsichtbare Rosenkatze.
Der Zimtduft breitete sich ungewöhnlich stark in der Umgebung. Die Lampe fing an zu schaukeln und ich sah das wunderbare Grinsen in der Luft.
Erneut das Bild mit dem Lächeln der unsichtbaren Rosenkatze.
"Warum solltest du dein Schlüsselwort offen liegen lassen?" fragte Sie mich belustigt."Meinst du, dass dein Leben ein offenes Buch für andere sein sollte ?"
Ich schaute kurz die schaukelnde Lampe an und lächelte.Wie immer haben die Rosenkatzen recht.
Mein Leben gehört mir und nur diejenigen, die mein Vertrauen besitzen, können mehr über mich erfahren.
Ich schaute vergnügt die Rosenkatzen an und lächelte weiter.
Alles ist so wie es sein sollte.
AH am 23.05.2010